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Silberfisch auf grauem Hintergrund

Sil­ber­fisch­chen

(Lat. Lepis­ma Sac­ca­ri­na)
Mate­ri­al­schäd­lin­ge

Fund­ort

In feuch­ten Ecken des Hau­ses (Bade­zim­mer, Küche, Kel­ler etc.)

Auf­tre­ten

Welt­weit, in Euro­pa aus­schließ­lich im Haus, ganz­jäh­rig.

Bio­lo­gie und Merk­ma­le

Das flü­gel­lo­se, schnell lau­fen­de, als Sil­ber­fisch­chen oder Zucker­gast bezeich­ne­te Insekt erscheint weiß bis schwarz-braun, wird bis 11 mm lang, ist pri­mär flü­gel­los und durch lan­ge Anten­nen und drei Schwanz­an­hän­ge cha­rak­te­ri­siert. Die Adul­ten wie auch die ihnen ähneln­den, beim Wachs­tum sich kon­ti­nu­ier­lich häu­ten­den Jung­tie­re sind sehr licht­scheu. Die Weib­chen, die immer­hin eine Lebens­span­ne von 5 Jah­ren errei­chen kön­nen, legen zeit­le­bens nur etwa 12 Eier in Rit­zen. Aus den Eiern schlüp­fen die Jung­tie­re und wer­den nach etwa 6 Mona­ten und 10 Häu­tun­gen geschlechts­reif. Als Nah­rung die­nen vor­wie­gen stär­ke­hal­ti­ge, mensch­li­che bzw. tie­ri­sche Nah­rungs­res­te (Krü­mel etc.).

Mate­ri­al­schä­den

Neben dem Befall von Vor­rä­ten knab­bern Sil­ber­fisch­chen auch an gestärk­ten Tex­ti­li­en, Gewe­ben aller Art, Leder­wa­ren, Kleis­ter, Buch­ein­bän­de und Papier­wa­ren etc. und füh­ren zu Scha­be­fraß wie aus­ge­frans­ten Löchern.

Erkran­kun­gen

Kei­ne spe­zi­fi­sche Über­tra­gung von Kei­men auf Nah­rungs­mit­teln!

Bekämpfung/Prophylaxe

Gute Durch­lüf­tung, gele­gent­lich star­ke Abküh­lung der Woh­nung, Ver­mei­dung von Feuch­tig­keit im Haus; Rit­zen ver­schlie­ßen.

Ger­ne unter­brei­ten wir Ihnen einen unter öko­lo­gi­schen und öko­no­mi­schen Aspek­ten indi­vi­du­el­len Bekämp­fungs­vor­schlag. Rufen Sie uns an.