HACCP

Was ist der Hazard Analysis Critical Control Point?

Jeder Kunde erwartet von seinem Essen, dass es bekömmlich ist und ihn nicht krank macht. Eine Selbstverständlichkeit, werden Sie sagen. Aber ist das auch immer und überall gewährleistet? Kann jeder Lebensmittelbetrieb mit Sicherheit sagen: Unsere Lebensmittel sind immer unbedenklich! Meistens ist es schon zu spät, wenn die ersten Beschwerden kommen. Eine Endproduktanalyse kann, so nützlich sie unter manchen Aspekten auch sein mag, nicht immer die Garantie für die Produktsicherheit übernehmen. Was wirklich gebraucht wird, ist eine Methode, die sicherstellt, dass Lebensmittelverarbeitungsprozesse sicher ablaufen und an alle potentiellen Gefahren gedacht ist.

Eine solche Methode ist HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point).

HACCP ist eine systematische Methode zur Analyse aller potentiellen Gefahren (hazards) innerhalb eines Lebensmittelproduktionsprozesses. Innerhalb dieses Produktionsprozesses werden alle Punkte identifiziert, an denen solche Gefahren eintreten können. Danach wird festgelegt, welche dieser Punkte kritisch (bedenklich) für die Verbrauchergesundheit sind. Die so identifizierten Kritischen Kontrollpunkte (CCP´s) werden dann überwacht (monitoring), und sollte der Fall eintreten, dass die für jeden CCP festgelegten Bedingungen die definierten Grenzwerte über- oder unterschreiten, stehen vorab ausgearbeitete Korrekturmaßnahmen zur Verfügung. Das Konzept muss durch festgelegte Vorgehensweisen verifiziert (überprüft) werden, damit bewiesen werden kann, dass das HACCP-System effektiv arbeitet. Schließlich werden mit einem eingerichteten Dokumentationsverfahren alle Vorgänge und Berichte gemäß der Anwendung der vorgenannten Prinzipien erfasst.

Gerne erstellen wir auch für Sie ein geeignetes Konzept – Anruf genügt.

Was können wir für Sie tun?

Kostenfreie, diskrete und detaillierte Schwachstellenanalyse ihres Betriebes mit Angebotserstellung incl. Festlegung der Gefahrenpunkte (CP).
– Installation eines Monitoringsystems gegen Schädlinge anhand der definierten Gefahrenpunkte
– Zusammenfassung und Auswertung der Ergebnisse in einem elektronischen Dokumentationssystem mit
3 Alternativen:

  1. Fleschhut Monitoring-Service
  2. Fleschhut Regel-Service
  3. Fleschhut Full-Service

Selbstverständlich sind alle 3 Dokumentationsysteme IFS- und nach DIN 10523 zugelassen!

  • Zusammenfassung und Auswertung der Ergebnisse in einem modernen Reporting System, Arbeit und Dokumentation nach IFS (International Food Standard) DIN 10523
  • Erstellung eines Maßnahmenplans für die praktische Umsetzung des Eigenkontrollkonzeptes HACCP oder GMP
  • Gegebenenfalls Durchführung mikrobiologischer Umgebungsuntersuchungen und Konzentrationsbestimmungen
    bei Desinfektionsmitteln
  • Schulung Ihrer Mitarbeiter für den Umgang mit den neuen Kontrollsystemen
  • Hygiene-Schulung Ihrer Mitarbeiter nach DIN 10514 und IfSG § 43 Abs. 1

GMP Grundsätze der Guten Herstellungspraxis

Das komplexe Qualitätskontrollsystem GMP (Good Manufacturing Practice) bezieht sich auf nahezu alle Bereich des pharmazeutisch tätigen Unternehmens (Personal, Räumlichkeiten, Produktion, Qualitätskontrolle, Dokumentation, Inspektion).
Eine herausragende Rolle bei der GMP spielt die Betriebshygiene. Da z.B. Arzneimittel als „Waren besonderer Art“ deklariert sind, die bei gesundheitlich geschwächten Verbrauchern angewendet werden, unterliegen sie einem strengen Reinheitsgebot.

Das Reinheitsgebot soll sicherstellen, dass die Wirkstoffe

  • keine Infektionskrankheiten auf Patienten übertragen
  • über einen längeren Zeitraum haltbar bleiben
  • nicht durch Verunreinigungen ihre therapeutische Wirkung verändern oder verlieren

GMP umfasst alle Maßnahmen, die eine Kontamination von Produkten während der Herstellungsphase vermeiden

Legionellen

Legionellen sind Bakterien, die in geringer Konzentration im Grundwasser vorhanden sind und von dort in die Trinkwasserinstallation gelangen. Ihre Vermehrung begünstigen Warmwasserleitungen im Temperaturbereich von 20 – 55°C. Auch selten oder nicht mehr genutzte Trinkwasserleitungen begünstigen die Vermehrung von Legionellen. Eine sehr hohe Keimzahl kann sich bilden bei zu niedriger Wassertemperatur, geringer Durchflussmenge oder massiver Biofilmbildung im Leitungssystem.

Auf den Menschen werden Legionellen durch Vernebelung bzw. Einatmen des Erregers übertragen, z. B. beim Duschen.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen für den Menschen können sein:

  • schwere Pneumonien (Lungenentzündung)
  • leichte grippeähnliche Symptome

Die geänderte Trinkwasserverordnung vom 01. November 2011 schreibt für die Betreiber von gewerblich oder öffentlich genutzten Trinkwasserinstallationen mit Trinkwassererwärmung eine Untersuchung auf Legionellen in Wasserproben vor. Die Wasserproben dürfen nur von speziell geschulten Probenehmern entnommen werden und ausschließlich akkreditierte Laboratorien dürfen den Legionellennachweis aus Trinkwasser durchführen. Unser Labor verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in der Legionellendiagnostik, die Akkreditierung liegt vor.
Sprechen Sie uns an, gerne führen wir diese mikrobiologische Untersuchung, in enger Zusammenarbeit mit unserem Labor, für Sie durch.

Detaillierte Informationen wer Kontrollen in welcher Häufigkeit vornehmen muss und wann Anzeigepflicht beim Gesundheitsamt besteht finden Sie hier.