Slider
Der Messingkäfer
Quel­le: https://de.wikipedia.org/wiki/Messingk%C3%A4fer#mediaviewer/File:Niptus.hololeucus.jpg

Messingkäfer

(Lat. Nip­tus Holo­leucus)
Mate­ri­al­schäd­lin­ge

Fundort

Auf Stof­fen, orga­ni­schen Abfall­stof­fen, auf Iso­lier­ma­te­ria­li­en in Hohl­räu­men, auf vie­len Nah­rungs­vor­rä­ten (Getrei­de).
Auf­tre­ten: Welt­weit, in Behau­sun­gen ganz­jäh­rig.

Biologie und Merkmale

Die­se Art gehört zu den Diebs­kä­fern (Pti­ni­dae), die bereits bei den Vor­rats­schäd­lin­gen erwähnt wur­den. Die brau­nen bis mes­sing­far­be­nen, kuge­li­gen, schnell beweg­li­chen Adul­ten wer­den bis 5 mm lang, sind von gol­de­nen Haa­ren (Name) bedeckt und hal­ten sich im Hel­len ver­steckt in feuch­ten Hohl­räu­men auf. Die Weib­chen legen 20 – 30 Eier ab, aus denen nach 2 – 4 Wochen die Lar­ven schlüp­fen. Die­se Lar­ven wer­den bis max. 8 mm lang, erschei­nen weiß behaart und ver­pup­pen sich am Fraß­ort in einem Gespinst. In gut geheiz­ten Woh­nun­gen ver­läuft die Ent­wick­lung rela­tiv schnell, so dass 2 Genera­tio­nen pro Jahr auf­tre­ten kön­nen. Der Kugel­kä­fer (Gib­bi­um psyl­lo­ie­des) hat eine ähn­li­che Bio­lo­gie.

Materialschäden

Der Scha­den bei Mate­ria­li­en wird vor­wie­gend vom adul­ten Käfer her­vor­ge­ru­fen, indem die­ser wert­vol­le Stof­fe (Sei­de, Wol­le, Kunst­fa­sern) zer­nagt. Zusätz­lich kön­nen aber auch die Lar­ven schäd­lich wer­den und Kör­ner etc. ver­nich­ten. Bei fraß­be­ding­ter Zer­stö­rung von Iso­lier­mas­sen kann Feuch­tig­keit in Häu­ser ein­drin­gen.

Bekämpfung

Wich­tig ist, dass Rit­zen in Häu­sern als mög­li­che Ver­ste­cke ver­sie­gelt wer­den.

Ger­ne unter­brei­ten wir Ihnen einen unter öko­lo­gi­schen und öko­no­mi­schen Aspek­ten indi­vi­du­el­len Bekämp­fungs­vor­schlag. Rufen Sie uns an