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Kornkäfer
Quel­le: http://​www​.padil​.gov​.au/​p​e​s​t​s​-​a​n​d​-​d​i​s​e​a​s​e​s​/​p​e​s​t​/​m​a​i​n​/​1​3​5​8​3​3​/​5​0​492

Kornkäfer

(Lat. Sitop­hi­lus-Arten)
Vor­rats­schäd­lin­ge

Fundort

Lar­ven in Getrei­de­kör­nern und Legu­mi­no­sen (Erb­sen, Boh­nen, etc.); Adul­te ver­las­sen die­se.

Auftreten

Welt­weit, ganz­jäh­rig

Biologie und Merkmale

Korn­kä­fer (Sitop­hi­lus gra­na­ri­us) gehö­ren zu den Rüs­sel­kä­fern und wer­den max. 5 mm lang. Die Korn­kä­fer sind im Gegen­satz zu den Reis- und Mais­kä­fern flug­un­fä­hig! Die gesam­te Ent­wick­lung erfolgt inner­halb der befal­le­nen Kör­ner, die cha­rak­te­ris­ti­sche Bohr­lö­cher zei­gen, die von den Weib­chen zur Eiab­la­ge in 100 bis 200 (!) Kör­nern ange­bracht und danach mit Sekret ver­sie­gelt wer­den. Die Kör­ner wer­den von den fuß­lo­sen, licht­scheu­en Lar­ven bis zur Ver­pup­pung völ­lig aus­ge­fres­sen, sodass schließ­lich nur noch die durch­lö­cher­te Hül­le ver­bleibt. In einem Jahr wer­den meh­re­rer (4 – 6) Genera­tio­nen aus­ge­bil­det, sodass es schnell zu einem Mas­sen­be­fall kom­men kann.

Schäden

Gela­ger­te Getrei­de kön­nen z. T. völ­lig ver­nich­tet wer­den, da immer nur inne­re Körner­la­gen befal­len wer­den und ohne Umschau­feln das Auf­tre­ten der Käfer unbe­merkt bleibt. Das befal­le­ne Getrei­de ist stark erwärmt, wirkt pap­pig und riecht muf­fig. Durch die Feuch­tig­keit kommt es zu star­kem Pilz- und Bak­te­ri­en­wachs­tum mit den dadurch beding­ten Fol­ge­schä­den. Die­se Käfer sind die bedeu­tends­ten Schäd­lin­ge in Getrei­de­la­gern!

Erkrankungen

Kei­ne spe­zi­fi­schen. All­er­gi­en, ins­be­son­de­re bei sekun­dä­rem Mil­ben­be­fall häu­fig.

Bekämpfung

Ger­ne unter­brei­ten wir Ihnen einen unter öko­lo­gi­schen und öko­no­mi­schen Aspek­ten indi­vi­du­el­len Bekämp­fungs­vor­schlag. Rufen Sie uns an.